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Wundergecko - Teratoscincus scincus

Wundergecko - Teratoscincus scincus

Der Wundergecko stammt aus Zentral- und Mittelasien und kann auch in Arabien angetroffen werden, wo er vornehmlich die Sandwüsten bewohnt. Er erreicht eine Gesamtlänge von etwa 18 cm und hat kammähnliche Schuppen um die Augen, die ihn vor dem Sand schützen. Die Schuppen am Körper sind ähnlich wie Fischgräten angeordnet. Der Wundergecko hat eine helle Grundfarbe mit dunklen Flecken und Streifen. Sobald man die Schuppen berührt, lösen sich diese leicht ab und auch der Schwanz ist sehr empfindlich, weshalb man die Tiere möglichst nicht anfassen sollte.

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Obwohl der Wundergecko zwar nicht als heikler Pflegling gilt, benötigt er doch eine besondere und aufwendige Pflege. Für Einsteiger ist er deshalb in der Regel eher ungeeignet. Man sollte ein Männchen und zwei Weibchen gemeinsam halten. Da die Männchen untereinander sehr aggressiv sind, wird von mehreren Männchen im Terrarium strengstens abgeraten. Das Terrarium sollte für ein Pärchen die Maße von 80x50x50 cm (LxBxH) nicht unterschreiten. Tagsüber muss die Temperatur bei 32 - 40 ° C (unter dem Wärmestrahler) liegen und in der Nacht auf 20 ° C abgesenkt werden. Die Beleuchtungsdauer sollte hierbei bei 12 Stunden täglich liegen. Das Terrarium für den Wundergecko kann mit Korkrinde als Unterschlupf ausgestattet werden und sollte Röhren im Boden enthalten. Eine Sandschicht von etwa 15 cm sollte den Boden bedecken und dabei teilweise leicht feucht und ansonsten trocken sein. Nass sollte der Boden jedoch nie sein. Da Wundergeckos eine Überwinterung benötigen, ist es wichtig, dass sie gesund sind. Zu Überwinterung werden sie aus dem Terrarium genommen und in kleineren Boxen nach langsamer Umgewöhnung für etwa 8 - 10 Wochen bei 8 - 10 ° C gehalten. In umgekehrter Reihenfolge erfolgt dann wieder die Umgewöhnung an die üblichen Bedingungen.

Der Wundergecko nimmt Insekten unter Zugabe von Vitaminen und Mineralien zu sich. Um den Calciumausgleich zu ermöglichen, sollte auch Sepia-Schale gereicht werden.

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