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Terrarium

Das Terrarium von Geckos

Das Terrarium sollte dem natürlichen Lebensraum des Leopardgeckos entsprechen. Eine sehr große Rolle spielt dabei die Belüftung, welche immer in ausreichendem Maße vorhanden sein sollte. Zugluft sollte tunlichst vermieden werden und die Haltung in nach oben geöffneten Boxen bzw. alten Aquarien sollte vermieden werden. Zusätzlich wäre dann jeder Eingriff in die Behausung mit Stress verbunden, da in der freien Natur Feinde in der Regel von oben kommen. Die Größe des Terrariums hängt stark von der Anzahl der Tiere ab. Für die Haltung eines Paares sollten etwa 60x45x30 cm gewählt werden, was anhand einer Formel errechnet werden kann. Es ist dabei immer zu beachten, dass eine Einzelhaltung des Leopardgeckos eher unratsam ist, da sie auch in der Natur in größeren Gruppen leben. Achtet dabei aber darauf, dass es immer nur ein Männchen und mehrere Weibchen sind. Werden mehrere Männchen zusammengebracht, so werden diese sich so lange bekriegen, bis nur noch einer am Leben bleibt.

Abbildung: Geckos im Terrarium -

Auch das halten eines Pärchens ist nicht zwangsläufig ratsam, da sonst das immer paarungswillige Männchen seine komplette Aufmerksamkeit auf das eine Weibchen legt, was ebenfalls zu Problemen führen kann. Der Boden sollte etwa eine 10 cm hohe Sandschicht bekommen, wobei er grabfähig und fest sein muss, damit der Leopardengecko Höhlen anlegen kann, wie er es auch in der feien Natur tun würde. Am besten eignet sich dafür Flusssand, den man mit Lehmpulver vermischen kann, um einen festen Boden zu erzielen. Da sich die Tiere in der Natur eher vor der Tageshitze zurückziehen, sind Bodenheizungen keineswegs sinnvoll. Um dem Leopardgecko Unterschlupf bieten zu können, sollten standfeste Steinaufbauten nicht fehlen und eine Höhle pro Tier ist dabei das Mindestmaß. An den Rückwänden sollten die Geckos Klettermöglichkeiten haben und als Pflanzen kann man Tillandsien wählen, weil diese der natürlichen Umgebung am besten entsprechen. Da die Leopardgeckos einen festen Rhythmus benötigen, sollte die Beleuchtung mit einer Zeitschaltuhr geregelt werden, wobei die Beleuchtungsdauer 12 Stunden betragen sollte. In einigen Temperaturzonen sollte das Terrarium punktuell auf etwa 35 ° C aufgeheizt werden, ansonsten sind tagsüber 28 - 32 ° C ausreichend. In der Nacht sollte die Temperatur auf 20 - 23 ° C abgekühlt werden. Da Leopardgeckos wechselwarme Tiere sind, ist eine gewisse Umgebungstemperatur wichtig. Ausserdem benötigen sie Wärme, um die Verdauung zu fördern. Tagsüber sollte eine Luftfeuchtigkeit von 40 % - 60 % herrschen, in der Nacht sind 60 % - 80 % notwendig. Durch tägliches Sprühen sind diese Werte gut erreichbar und am bestens eignen sich die Abendstunden oder die frühen Morgenstunden dafür.

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