Gelbkopf-Zwerggecko – Lydodactylus picturatus

Der Gelbkopf-Zwerggecko – Lydodactylus picturatus

Der Gelbkopf-Zwerggecko stammt vorrangig aus Ostafrika, dem Süden Sudans, Somalia, Tansania, dem Süden Kenias und Südafrika. Hier lebt er vor allem in den Küstenregionen. In einigen Teilen Zentralafrikas sowie in Uganda findet man ihn auch in feuchten Wäldern in den Gegenden um den Victoriasee.

Gelbkopf-Zwerggeckos sind mit einer Gesamtlänge von 7 bis 9 cm (in freier Natur meist nur 4 bis 5 cm) recht klein. In der Regel werden Männchen etwas größer als gleichaltrige Weibchen. Schon der Name verrät das typischste Merkmal dieser Art: einen gelben Kopf. Bei Männchen ist der restliche Körper graublau bis blau, bei Weibchen braun bis graublau gefärbt. Die Körperfarbe ist generell stimmungsabhängig – fühlen sich die Tiere unwohl oder gestört, können sie ihren Körper dunkelbraun färben. Die Unterscheidung von Männchen und Weibchen ist recht einfach: Männchen haben eine tiefschwarze, Weibchen eine helle Kehle.

Der Gelbkopf-Zwerggecko ist tag- und dämmerungsaktiv. In freier Natur liegt die Temperatur nie unter 20 ° C, so dass diese Temperatur möglichst auch bei der Terrarienhaltung gewährleistet sein sollte. Da die Tiere in freier Wildbahn in Bäumen von bis zu vier Metern Höhe klettern, sollten ihnen im Terrarium ausreichend Klettermöglichkeiten geboten werden. Gelbkopf-Zwerggeckos besitzen zum Klettern an den Zehen Haftschuppen mit Tastborsten. Auch an der Schwanzspitze hat diese Art Haftschuppen.

Gelbkopf-Zwerggeckos ernähren sich vor allem von kleinen Insekten. Als so genannte Lauerjäger sitzen diese Geckos oft unbeweglich auf ihrem Platz.
Kommt dann ein Beutetier in ihre Nähe, können Gelbkopf-Zwerggeckos blitzschnell reagieren. Selbst sehr kleine Insekten können die Tiere aufgrund der großen und sehr guten Augen noch auf größere Entfernung hin sehen.


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