Der Jungferngecko, vielen auch als Schuppenfingergecko bekannt, stammt aus Sri Lanka, den Nikobaren und Andamanen sowie vom Indo-Australischen Archipel und den Malaiischen Inseln.
Jungferngeckos sind nacht- und dämmerungsaktive, anpassungsfähige Geckos, die sowohl in Strandnähe als auch an Gebäudewänden zu finden sind.
Der Jungferngecko erreicht eine Länge von etwa 8 cm, wobei der Schwanz dabei mehr als die Hälfte ausmacht. Ihre Zehen haben Haftlamellen, die fünfte Zehe hat zusätzlich eine kleine Kralle. Der Jungferngecko hat eine braune Grundfarbe, Rücken und Schwanz sind mit dunklen und hellen Querbändern gezeichnet.
Bei der Haltung sollte Sand als Bodengrund genutzt werden, zum Verstecken und Klettern sind Korkröhren und –äste gut geeignet. Für zwei Tiere sollte das Terrarium mindestens eine Größe von 15 cm x 20 cm x 30 cm (L x B x H) aufweisen. Jungferngeckos ernähren sich vor allem von Insekten oder auch gern von süßen Früchten bzw. Fruchtbrei.
Jungferngeckos pflanzen sich parthenogenetisch fort. Aus unbefruchteten Eizellen entstehen dabei etwa 68 bis 93 Tage nach Eiablage so genannte Klone des Muttertiers. Männliche Artgenossen sind für eine Fortpflanzung also nicht notwendig.
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