Erkrankungen

Krankheiten erkennen und Behandeln

Auch wenn bisher wenig über die Krankheiten von Geckos bekannt ist, so ist der wichtigste Grund dafür wohl auf Haltungsfehler bei der Pflege zurückzuführen. In Gefangenschaft werden die folgenden Krankheiten häufig beobachtet:


Abzesse

Die Ursache von Abzessen liegt in der Regel bei Verletzungen, die sich später durch Bakterien entzünden. Sie lassen sich an Hautknoten oder -beulen erkennen und können nur operativ entfernt und zusätzlich mit Antibiotika behandelt werden.


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Augenentzündungen

Diese entstehen in der Regel durch Infektionen, bei denen zu kalte Haltung oder Zugluft die Ursache ist. Die Augen schwellen dabei in der Regel an und sind gerötet oder sogar verklebt. Mit Wärme und einer antibiotischen Augensalbe kann man die Tiere behandeln.


Lungenentzündung

Auch hier ist die Ursache in der Regel zu kalte Haltung bzw. Zugluft. Eine Lungenentzündung äußert sich durch erschwertes Atmen. Eine Infrarotbestrahlung sowie die Zugabe von Antibiotika können dagegen helfen, wobei das Tier bei der Infrarotbestrahlung beaufsichtigt werden muss und ihm auch Ausweichmöglichkeiten vor den Strahlen geboten werden müssen.


Magen- und Darmentzündungen

Bakterielle Infektionen sind hierfür die Ursache. Ein Hinweis darauf sind Futterverweigerung oder Herauswürgen von Futter sowie stinkender, breiiger Kot. In einer Verdünnung von 50 mg/ kg Körpergewicht sollte hier über einen Zeitraum von 10 Tagen Chloromycetin verabreicht werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Zugabe von Sulmet (R) (6,5 g/ Liter) in das Trinkwasser.


Verletzungen

Ein zu hoher Tierbesatz im Terrarium ruft in der Regel Bißwunden und Knochenbrüche hervor. Aber auch eine falsche Einrichtung oder spitze Gegenstände können Ursachen für Verletzungen sein. Diese können mit antibiotischen Pudern oder Salben behandelt werden. Knochenbrüche sind immer eine Sache des Tierarztes.


Verstopfung

Die häufigste Ursache dafür ist der Bewegungsmangel (aufgrund zu weniger Bewegungsmöglichkeiten), verbunden mit reichlicher Fütterung. Mit einem lauwarmen Bad kann man die Verstopfung verringern.


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